Anzeigepflicht für Bohrungen

Alle mechanisch angetriebenen Bohrungen müssen gemäß Gesetz über die Durchforschung des Reichsgebietes nach nutzbaren Lagerstätten (Lagerstättengesetz §4) zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten beim zuständigen Geologischen Dienst angemeldet werden.

Der für Hessen zuständige Geologische Landesdienst im Sinne des § 1 des Lagerstättengesetztes ist das HLNUG.

Nach Gesetzeslage besteht:

  • eine Anzeige- und Mitteilungspflicht (§ 3),
  • eine Auskunftspflicht mit Zutritt der beauftragten Personen zu Bohrungen (§ 5),
  • eine Berichts- bzw. Kartenvorlagepflicht (§ 6) und
  • eine Pflicht zur Aufbewahrung von Belegmaterial (Bohrproben) (§ 5).

Nach DIN 4021 Teil A, Kap. 7.3.1 müssen von Bohrungen bei jedem Wechsel der Bodenschichten mindestens aber für jeden Meter wenigstens eine Bodenprobe entnommen werden.

Zum Lagerstättengesetz